Andreas Kruse
Anthropologie des Alters
Prof. Dr. Dr. h.c.

Portrait
- Studium der Psychologie, Philosophie und Musik an den Universitäten Aachen und Bonn sowie an der Musikhochschule Köln.
- 1986 Promotion in Psychologie zum Thema „Strukturen des Erlebens und Verhaltens bei chronischen Erkrankungen“ an der Universität Bonn.
- Habilitation 1991 mit der Arbeit „Kompetenz im Alter in ihren Bezügen zur objektiv gegebenen und subjektiv erlebten Lebenssituation“ an der Universität Heidelberg.
- 1993-1997 Gründungsdirektor sowie Ordinarius am Institut für Psychologie der Universität Greifswald.
- Seit 1997 Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg.
- Seit 1998 Mitglied der Altenberichtskommission der Bundesregierung. Vorsitzender der Dritten, Fünften und Sechsten Altenberichtskommission,
- Seit 2003 mitverantwortlich für die Ausrichtung des European Master in Gerontology.
- Seit 2006 Vorsitzender der Kommission “Altern” der Evangelischen Kirche Deutschland.
- Seit 2007 Dekan der Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften der Universität Heidelberg.
Wissenschaftliche Schwerpunkte
- Kompetenz im Alter
- Formen produktiven Alterns
- Politische Dimension des Alterns
- Rehabilitation
- Interventionsforschung
- Palliativmedizin und Palliativpflege
- Fragen der Ethik
Ehrungen und Preise
- First Presidential Award of the International Association of Gerontology
- Max Bürger Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie
- Erster Generationenpreis des Landes Rheinland-Pfalz
- Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und Gerontopsychotherapie
- René Schubert Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie
- Persönliche Verleihung des Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland durch den Bundespräsidenten
- Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Osnabrück
Publikationen (Auszug)
Kruse, A. (2009). Coping. In Schaeffer, D. (Hrsg.), Bewältigung chronischer Krankheiten im Lebenslauf. Göttingen: Hogrefe.
Kruse, A. (2008). Der Umgang mit demenzkranken Menschen als ethische Aufgabe. Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit 4/2008, 4-15.
Kruse. A. (2008). Lebenszyklus – Arbeitsmodelle der Zukunft. München: Schriftenreihe des Roman Herzog Instituts.
Kruse, A. (2008). Psychologische Veränderungen im Alter. In Kuhlmey, A. und D. Schaeffer (Hrsg.), Alter,Gesundheit und Krankheit (S. 15-32). Bern: Verlag Hans Huber.
Kruse, A. (2008). Die Pflege schwer kranker Menschen. Ethische Überlegungen zur Umsetzung von Pflegekonzepten in eine anspruchsvolle Pflegepraxis. In Eurich, J. und C. Oehlschlägel (Hrsg.), Diakonie und Bildung. Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer.
Kruse, A. (2008). Alterungsprozesse im Wandel – Kreativität und Grenzerfahrungen im Alter aus individueller, gesellschaftlicher und ethischer Perspektive. In Zeitschrift des Fachverbandes Sucht e.V. Sucht Aktuell 2/2008, 20-26.
Böggemann, M., Kaspar, R., Bär, M., Berendonk, C., Kruse, A., Re, S. (2008). Positive Erlebnisräume für Menschen mit Demenz – Förderung der Lebensqualität im Rahmen individuenzentrierter Pflege. In Schaeffer, D., Behrens, J., Görres, S. (Hrsg.), Optimierung und Evidenzbasierung pflegerischen Handelns. Ergebnisse und Herausforderungen der Pflegeforschung (S. 80-104). Weinheim und München: Juventa Verlag.
Kruse, A., & Ding-Greiner, C. (2008). Gesundheitliche Prävention bei Frauen in der zweitenLebenshälfte.Berlin: Bundesministerium für Gesundheit. Schriftenreihe Forschungsbericht: Band 12.
Kruse, A. (Hrsg.). (2008). Weiterbildung in der zweiten Lebenshälfte. Multidisziplinäre Antworten aufHerausforderungen des demografischen Wandels. Schriftenreihe des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung. Bielefeld: Bertelsmann Verlag.

